Quo vadis?

Schuh

Die Menschheit steht am Abgrund, aber niemand reagiert darauf.

Stattdessen ignorieren die Menschen alle wissenschaftlichen Fakten und glauben das irgendwie zu überstehen. Das ist das schlechteste Konzept von allen, um eine Besserung (Heilung) zu bewirken.

Faschistische Regierungen werden gewählt, imperialistische Geisteskranke zetteln Kriege an, drohen mit Atomwaffen und nehmen die restliche Welt so in Geiselhaft.

Selbst bin ich nicht überrascht, dass es so gekommen ist.

Seit den 70igern weist das Buch ‚Grenzen des Wachstums‘ (Club of Rome) darauf hin, dass unser kapitalistisches System die Zerstörung des Planeten verursachen wird.

Ich habe erkannt, dass ich als Mensch etwas machen kann, da wo ich lebe und arbeite. Als Pädagoge arbeite ich mit Kindern, welche nicht in das System passen: In Sonderklassen werden solche Kinder gefördert um auch ihnen einen Weg aus dem Dilemma aufzuzeigen. Da kann ich mit meiner Erfahrung und meinem Wissen viel beitragen.

Als Landwirt und Gärtner arbeite ich seit über 40 Jahren mit der bio-dynamischen Wirtschaftsweise, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu fördern, und um Nahrungsmittel zu produzieren, welche als Nahrung dienen.

Was braucht der Mensch um Mensch zu werden?
Mit dieser Frage wird die Antroposophie gut erklärt, denn darum geht es!

Nun liegt es mir fern zu belehren und zu missionieren, im Gegenteil:

Als Künstler habe ich meine öffentliche Arbeit beendet, das bringt nichts, ausser Geld und Probleme. Ich arbeite weiter in meinem Atelier, habe aber absolut keine Ambitionen mehr. Ich weiss, dass meine Arbeit noch nicht reicht um meiner strengen Selbstkritik zu widerstehen, meine Werke sind einfach noch nicht gut genug.

Ich arbeite daran, aber ich habe die letzten Jahre gezwungenermaßen mein Leben neu priorisiert. Back to the roots.

Ich habe allen Ballast abgeworfen und habe mich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Meine Arbeit mit Kindern, meine grosse Familie und die Arbeit in der Natur, das sind die mir wichtigen Standbeine.

Mit meinen Gartenanlagen erschaffe ich kleine Inseln um die biologische Vielfalt zu fördern.
Projekt ‚Arche Noah‘.
Überall auf der Welt sind viele Menschen damit engagiert, weil es nötig ist.

Jetzt ist die Zeit das Nötige zu tun.

Als egomanischer Künstler durch die Welt brausen und seinen inneren Schmutz verbreiten, das ist definitiv der falsche Weg.

Ich bin froh, dass ich die nötigen Schritte getan habe, um die letzten fünf Jahre mein Leben total umzukrempeln….

Meine innere Quelle finde ich in der Stille!

‚Ora et labora et lege!‘

Klar, dass meine Webauftritte, einst sehr erfolgreich, inzwischen unnötig geworden sind. Darum schliesse ich auch diese Seite, sobald das Abo abgelaufen ist.

‚In der Not erkennt der Mensch die Notwendigkeit.
(letzter Spruch vom sinkenden Schiff….)

Veröffentlicht von pikeysartplace

'Es gibt zwei Arten des Schönen: In der einen liegt Anmut, in der anderen liegt Würde.' Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) 'Music is my life! Painting is my work! Art-Photography is my passion!' PiKey 'Ambitionen in der Kunstszene, habe ich keine, ich mache Kunst, das reicht!' PiKey 'Ich arbeite viel!' PiKey

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